Zwischen fünf und sechs Millionen Wildtiere werden jährlich von Jägern erlegt. Dabei dient nur ein Bruchteil der erlegten Tiere als Nahrung oder wird z.B. als Pelz verwertet. Das Hauptargument für dieses Tun sei der Arten- und Naturschutz, argumentieren die Jäger und die Politik, die den Rahmen für dieses Massaker bietet. Es gehe darum Bestände stabil zu halten und die bei uns fehlenden Prädatoren wie Wölfe und Bären zu ersetzen.
Bei dieser Argumentation schreien sowohl Wildbiologen als auch Tierrechtler und Tierschützer auf. Schockierend dabei ist, dass die Behörden, die Abschusszahlen festlegen, keinerlei fundierten Erkenntnisse über die tatsächliche Bestands- noch über die angeblich hohen Schadenszahlen haben. Bestandzahlen werden aus Abschusszahlen hochgerechnet. Eine Methode, die keinem wissenschaftlichen Standard entspricht.
Im Rahmen dieser Entwicklung haben nun führende Tierrechts-, Tierschutz- und Naturschutzorganisationen ein Thesenpapier unter dem Titel "Grundthesen zur Jagd" erarbeitet, welches die Fakten rund um die Jagd kurz und knapp analysiert. Aus diesen Thesen sind künftig weitreichende Forderungen abzuleiten, die der bisher praktizierten Jagd einen neuen Rahmen gewähren müssen.
Nach dem EU-Importverbot für Robbenprodukte ist es etwas ruhiger um die kanadische Robbenjagd geworden, nichts desto trotz legte das kanadische Fischereiministerium nun die Tötungsquote für 2010 von 50.000 Robben fest.
Auf dem vergangenen G7-Gipfel in Iqaluit hatte Gastgeber Kanada demonstrativ Robbenfleisch auf die Speisekarte gesetzt, um die Haltung der Regierung diesbzüglich zu demonstrieren.
Das kanadische Fischereiministerium behauptet immer wieder, die Quoten seien nachhaltig, dazu eine Beispielrechnung:
2003 - 2005: 1 Million getöteter Robben
2006: 335.000 getötete Robben
2007: 270.000 getötete Robben
2008: 275.000 getötete Robben
2009: 338.200 getötete Robben
2010: 50.000 Robben, die getötet werden
Zwei Millionen, zweihundertachtundsechzigtausendzweihundert!
Der derzeitige Robbenbestand wird vom kanadischen Fischereiministerium auf nur noch 300.000 Tiere geschätzt. Vergleicht man den Bestand mit der Zahl der bereits getöteten Tiere, hat das nichts mehr mit Nachhaltigkeit zu tun. Das ist purer Massenmord, bis hin zur beinahen Ausrottung; denn:
Tierschützer gehen nicht einmal mehr von der Hälfte des Tierbestandes aus und aus Barmherzigkeit hat das kanadische Fischereiministerium die Tötungsquote sicherlich nicht so drastisch reduziert!
26.03.2009 | 338.200 Morde
338200 Die diesjährige Robbenfangquote - Diese beinahe unfaßbare Zahl hat das kanadische Fischereiministerium in Ottawa dieser Tage bekannt gegeben und zeigt sich zufrieden, dass bereits zwei Tage nach Beginn der Fangsaison 17.200 Tiere getötet wurden.
Die Quote wurde im Vergleich zum Vorjahr um 55.000 Robben erhöht.
10.03.2008 Schlachtquote erhöht - Kanada macht sich schuldig!
Trotz weltweiter Proteste hat das kanadische Fischereiministerium die diesjährige Robbenfangquote noch einmal erhöht und 275.000 Babyrobben zur Tötung freigegeben.
Angesichts dieses Massakers und dieser Uneinsichtigkeit muss man wirklich sagen, dass sich eine ganze Nation schuldig macht.
Robbenschutz.de bittet Sie: Reisen Sie nicht nach Kanada, meiden Sie kanadische Produkte, sprechen Sie Kanadier auf das Massaker an; denn nur politischer Druck von innen und außen kann das grausame Abschlachten reduzieren.
Appelle an die Menschlichkeit verhallen in Kanada ungehört, angesichts einer Schlachtquote von 1,9 Millionen Babyrobben seit 2003.
04.03.2008 Bisher noch keine Fangquote bekannt gegeben
Das kanadische Fischereiministerium hält sich bedeckt dieser Tage und hat bisher noch keine Fangquote für die diesjährige Robbenjagd in Kanada bekannt gegeben.
Der politische Druck Europas zeigt offenbar endlich die gewünschte Wirkung und so übt sich der kanadische Fischereiminister Loyola Hearn dieser Tage in Zurückhaltung, da ein europaweites Einfuhrverbot von Robbenprodukten die kanadische Robbenindustrie empfindlich treffen würde.
Hearn drohte jedoch zugleich, dass Kanada den Einfuhrverboten nicht tatenlos zusehen werde, sondern ebenfalls in Erwägung zieht, Produkte aus der europäischen Handelszone mit Konventionen zu belegen.
Minister Hearn scheint noch immer nicht begriffen zu haben, dass Ethik kein Handelsgut ist. Die Robbenjagd in Kanada ist jährlich das größte und grausamste Massaker an Säugetieren weltweit. Das ist schlicht und einfach ein himmelschreiendes Unrecht, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.
Die Fangquote für 2008 wird ab Mitte März erwartet. 2007 lag sie bei 270.000 Babyrobben.
13.02.2008 Gesetzentwurf zum Einfuhrverbot von Robbenerzeugnissen vorgelegt
Nach nunmehr eineinhalb Jahren ist es der Bundesregierung gelungen, einen Gesetzentwurf zum Einfuhrverbot von Robbenerzeugnissen vorzulegen. Dieser wurde nun zur Prüfung an die EU-Kommission weitergeleitet um ein Verfahren aufgrund des nationalen Alleingangs gegen Deutschland zu verhindern, wie es bereits bei Belgien und den Niederlanden der Fall war.
Eine Zustimmung der EU könnte auch die Chance für ein EU-weites Einfuhr- und Handeslverbot von Robbenprodukten vergrößern.
Da die Quoten für die im März beginnende Robbenjagd in Kanada bereits festgelegt wurden, wird es in diesem Jahr noch keine Auswirkungen auf das grausame Abschlachten der Robben haben, aber vielleicht die Zahl getöteter Robben in den kommenden Jahren verringern.
Dank des öffentlichen Drucks, Dank IHREM Druck wurde die Regierung zum Handeln gezwungen.
20.10.2007 Bundesregierung nimmt Robbenschutz nicht ernst
Am 19. Oktober 2006 stimmte der Deutsche Bundestag geschlossen für ein nationales Handelsverbot aller Robbenprodukte. Es sollte ein Gesetz auf den Weg gebracht werden, das die Ein- und Ausfuhr von Robbenprodukten auf dem deutschen Markt verbietet. Aber es ist bisher nichts geschehen.
Erst im März 2007 hatte Horst Seehofer verkündet, ein nationales Handelsverbot zügig umsetzen zu wollen. Auch von diesem Engagement ist nichts geblieben.
Wieder einmal sind es wahrscheinlich wirtschaftliche Interessen gegenüber dem Handelspartner Kanada, die ein neues Gesetz blockieren.
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel spielt auf Zeit, indem sie Gutachten der EU-Kommission abwarten will. Zeit, die die Robben nicht haben; denn bereits in wenigen Monaten beginnt die erneute Jagdsaison in Kanada.
Nach mehr als hundert Jahren, kehren nun immer öfter vereinzelt Robben an die ostdeutschen Ostseestrände zurück.
Experten des Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow, bitten jedoch darum, die Tiere in Ruhe zu lassen und genügend Abstand zu ihnen zu halten.
Vermeintliche Rettungsaktionen, wie bei gestrandeten Walen, sind bei Robben vollkommen fehl am Platz, da sich die Tiere meist einfach nur ausruhen wollen und im Gegensatz zu Walen stets dazu in der Lage sind, eigenständig das Wasser aufzusuchen.
"Wir sagen den Strandgästen deshalb: Lasst die Tiere einfach in Ruhe! Haltet bitte Hunde von ihnen fern und informiert die Fachleute im Meeresmuseum Stralsund, im Nationalpark, im Biosphärenreservat oder andere örtliche Behörden, die sich damit befassen.", so Christof Herrmann, Spezialist für Meeressäuger.
An diesem Wochenende endete die Robbenjagdsaison in Kanada. In diesem Jahr wurden 215.000 Robben brutal abgeschlachtet und getötet. Bitte unterstützen Sie auch weiterhin den Kampf gegen das größte weltweite Massaker an Säugetieren.
Szenen der Robbenjagd 2006:
02.04.2007 | 270.000 Robben zur Tötung 2007 freigegeben
Das grausame Robbenschlachten wird auch 2007 fortgesetzt. Das kanadische Fischereiministerium hat die diesjährige Quote auf 270.000 festgesetzt.
Aufgrund des zunehmenden Klimawandels und eines sehr milden kanadischen Winters sind die Eisflächen im Norden des St. Lawrence Golfs stark zurück gegangen, wodurch viele Robbenbabies ertrinken- und ein noch leichteres Ziel für die Jäger werden. Die Vertreter der kanadischen Fischereilobby zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und auch ein Besuch des IFAW beim kanadischen Botschafter in Berlin führte zu keinem Einlenken.
Das jährliche Robbenschlachten in Kanada ist das weltweit größte und grausamste Massaker an Säugetieren.
08.03.2007 Kanadische Robbenjagd-Befürworter kritisieren Deutsche
Falls Deutschland ein Einfuhrverbot für kanadische Robbenprodukte einführen würde, würde auch die kanadische Regierung handeln und im Gegensatz dazu ein Einfuhrverbot für deutsches Wildfleisch (Wildschwein / Rehwild) einführen, behauptet zumindest der kanadische Politiker Scott Simms.
Simms argumentierte, dass man nicht andere für die Jagd kritisieren kann, wenn man sie selbst durchführt; denn in Deutschland werden angeblich jedes Jahr ca. eine halbe Million Wildschweine und eine Million Rehwild erlegt.
Die Kanadier fürchten europäische Einfuhrverbote. Ein gesamteuropäisches Einfuhrverbot für kanadische Robbenprodukte würde die kanadische Robbenjagd vollständig zum Erliegen bringen.
Deutschland ist leider noch immer einer der größten Importeure für kanadische Robbenprodukte, insbesondere Felle und Pelze.
Man kann nur hoffen, dass sich die deutsche Politik davon nicht einschüchtern lässt, Ländern wie z.B. Belgien folgt und ein Einfuhrverbot von Robbenprodukten aus Kanada durchgesetzt wird.
In einem "wahren Völkermord" artet derzeit die Röbbentötung in Namibia aus, berichtet François Hugo von der Tierschutzgruppe "Seal Alert". Seit Anfang Juli werden an Namibias Küsten bei Cape Cross Robben mit Knüppeln und Gewehren getötet.
Dahinter steckt die namibische Regierung, die das vorgeschobene Argument benutzt, dass die Robben den örtlichen Fischbestand stark dezimieren würden. In Wahrheit aber wird mit dieser Maßnahme ein lukratives Geschäft für Fischer eröffnet, denen die Regierung 26$ Dollar pro tote Robbe zahlt.
Das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) erlaubt Namibia gerade mal die Ausfuhr der Hälfte, der 2002 exportierten 112 000 Robbenfelle.
16.06.2006 Geschlachtet und in den Müll geworfen
Norwegen lässt jährlich 10000 Robben töten und subventioniert sowohl die Jagd, als auch die Vernichtung der Felle, da sich dafür schon lange keine Abnehmer mehr finden lassen.
Anders, als in Grönland oder Kanada, geht es in Norwegen nicht um die Felle der Robben, sondern darum, dass die Robben angeblich den Fischbestand stark reduzieren würden und darum versucht die norwegische Regierung den Robbenstand zu dezimieren. Die Tiere werden getötet und weggeworfen.
Der IFAW hat einen TV-Spot erstellt, der ab heute im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Er richtet sich gegen die kanadische Robbenjagd und soll die deutsche Bevölkerung stärker dagegen zu mobilisieren. Bitte unterstützen Sie den IFAW.
Heute beginnt das Abschlachten von 335000 Robbenbabies, manche nicht mehr als 20 Tage alt, auf den Eisschollen im St. Lorenz-Strom.
Und der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper fühlt sich selbst als Opfer einer internationalen Medienkampagne. Er berichtete den lokalen Medien, dass er davon überzeugt sei, dass sein Land verantwortungsbewusst handeln würde. Dieser Ausspruch ist eine Farce, die ihresgleichen sucht. Ungeheuerlich ist das Verhalten seitens der kanadischen Regierung. Trotz jahrelanger, weltweiter Proteste, trotz Proteste aus der eigenen Bevölkerung, die mit bis zu 70% die Robbentötung ablehnt, setzt die Regierung Kanadas dennoch ihren grausamen Kurs durch.
Robbenschutz verurteilt dieses Handeln aufs Schärsfte. Es ist in jeder Hinsicht unmoralisch und verwerflich.
Robbenschutz ruft die Menschen und Tierfeunde ebenfalls dazu auf, klar Stellung gegen Kanada zu beziehen.
Nur Sie als Verbraucher haben die Möglichkeit, darauf zu reagieren, indem Sie Kanada und kanadische Produkte boykottieren, solange das Töten nicht beendet wird.
18.03.2006 Quote erhöht: Kanada gibt 335.000 Robben zur Tötung frei
Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen, dass die kanadische Regierung trotz der anhaltenden weltweiten Proteste die Sturheit besitzt und darüber hinaus sogar noch die Fangquoten erhöht.
Fischereiminister Loyola Hearn gab nun die unglaubliche Fangquote von 335000 Robben bekannt. Das blutige Massaker beginnt in wenigen Tagen und robbenschutz.de fordert alle Tierfreunde dazu auf, kanadische Produkte zu boykottieren und mit Empörung zu reagieren; denn nur Sie als Verbraucher haben die Macht dazu.
05.03.2006 Ex-Beatle Paul McCartney bei den Robben
Der Ex-Beatle Paul McCartney und seine Frau haben die Robbenbabies an der kanadischen Küste besucht, um gegen die in wenigen Wochen beginnende Robbenjagd zu demonstrieren. McCartney forderte den kanadischen Premierminister Stephen Harper auf, das Abschlachten zu beenden. Dies wurde jedoch vom Fischereiministerium abgelehnt.
In wenigen Tagen, am 29.03.06 wird die Robbenjagd in Kanada wieder beginnen. Auch wenn die meisten Kanadier diese Form des kommerziellen Robbenfangs ablehnen, scheint die kanadische Regierung und auch die kanadische Fischfangindustrie davon unbeeindruckt und wird auch in diesem Jahr das grausame Schlachten durchführen.
3000 trächtige Robbenweibchen zieht es in diesen Tagen wegen des sehr milden Wetters im Golf von St. Lawrence auf die Inseln vor der Küste der kanadischen Provinz Nova Scotia, damit sie dort ihre Jungen zur Welt bringen können. Normalerweise gebären Robben auf den Eisschollen weit draussen im Meer, doch die extremen Eisverhältnisse von St. Lawrence sind in diesem Jahr besonders aussergewöhnlich; denn es hat sich dort schlicht kein Eis gebildet. Ein Fall der zuletzt in den achziger Jahren auftrat.
In etwa 3000 Robben sind bereits auf der Insel Pictou angekommen, dort leben nur 15 Menschen.
Allen Unkenrufen zum Trotz hat auch dieses Jahr die Jagdsaison in Kanada wieder begonnen und sie findet derzeit ihren blutigen Höhepunkt. Der IFAW ist derzeit aktiv vor Ort, darum bitte ich Sie, unterstützen Sie den IFAW. [Link] [Spende IFAW]
Nach wievor läuft unsere Online-Petition und ich bitte Sie ebefalls uns Ihre Stimme gegen die Robbenjagd zu geben. [Link]
Die kanadische Regierung gab auch dieses Jahr die Freigabe zur Abschlachtung von 320 000 Babyrobben. Laut dem kanadischen Fischereiministerium seien die Jagdmethoden angeblich modernisiert worden und humaner. Es ist infam bei einer derartigen Summe von human zu sprechen. Die Tiere werden bei lebendigem Leibe gehäutet und geschlachtet und erleiden dabei unvorstellbare Qualen.
Jedes Frühjahr erneut beginnt in Norwegen die Jagd auf Seehunde und Kegelrobben. Hunderte der Tiere werden von den heimischen Jägern erlegt, doch die Quote erfüllen sie nicht. Daher bieten norwegische Reiseveranstalter nun die Robbenjagd für Touristen an - zum Entsetzen der Tierschützer.
321,199 Robben wurden dieses Jahr bereits in Kanada getötet.
Der US Senat geht einen Schritt weiter zur Verbannung des kanadischen Robbenfangs.
Der amerikanische Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten übergab die Levin-Collins Resolution dem Senat. Diese Resolution wurde im November 2003 eingeführt und appelliert an die kanadische Regierung, den kommerziellen Robbenfang zu untersagen.
Bereits 15 Senatoren unterzeichneten die Petition.
Tierschützer in Kanada haben bei dem seit Wochen anhaltenden Robbenschlachten im Nordosten des Landes nach eigenen Angaben zahlreiche grauenhafte Verstöße gegen gesetzliche Auflagen für diese weltweit größte Massentötung von Meeressäugetieren dokumentiert. Die kanadischen Behörden sahen sich daraufhin gezwungen, eine Untersuchung einzuleiten.
Dies bedeutet nicht das Ende des Schlachtens; denn die Jagd muss während der Untersuchung nicht eingestellt werden.
Bei einer Quote von fast 40.000 Tötungen pro Tag wird die von der Regierung erlaubte Zahl von 350.000 Tötungen noch binnen der andauernden Untersuchung erreicht!
23.02.2004 Das Schlachten beginnt!
Trotz massiver Proteste von Tierschützern hat am heutigen Tage die Robbenjagd an der Nordostküste Kanadas begonnen. Bei dieser weltweit größten Abschlachtung von Tieren werden in den kommenden Wochen rund 350 000 Sattelrobben und Klappmützen zur Gewinnung von Fell und Öl ermordet.
Der Internationale Tierschutzfonds (IFAW), Greenpeace und weitere Umweltorganisationen sehen darin "sinnlose Massaker". Sie kritisieren, dass vor allem wenige Wochen alte und völlig wehrlose Jungtiere auf oft grausame Weise getötet und nicht selten bei lebendigem Leib gehäutet werden. Sie appellierten an Regierungen in Europa und Asien, den Import von Robbenfellen zu verbieten.
Die fadenscheinige, offizielle Begründung zur Erlaubnis dieser Massaker der Kanadischen Regierung lautet, dass die Tötung der Robben zur Erholung der Kabeljaubestände beitrage!
Es ist kein Geheimnis, dass der weltweit besorgniserregende Rückgang wirtschaftsrelevanter Fischarten überwiegend auf die industrialisierte Ausbeutung der Weltmeere durch internationale Fischereiflotten zurück zu führen ist.